Bettwäsche ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Verbreitet sind in Deutschland die Größen 40 x 80 cm oder 80 x 80 cm für Bettwäsche für Erwachsene. Diese genannte Größe bezieht sich auf das Kopfkissen. Für Bettlaken, mittlerweile fast ausschließlich Spannbettlaken, gelten bei Einzelbetten die Maße 100 x 200 cm beziehungsweise 90 x 200 cm, für die, die weniger Platz benötigen. Doch auch Großbetten möchten im Zeitalter modernster Bettwäsche nicht zu kurz kommen und fordern Größen von 180 x 200 cm, welche üblicherweise für das französische Bett verwendet werden. Nun erfreuen sich seit einigen Jahren Wasserbetten steigender Beliebtheit, und natürlich hat die Industrie auch für sie die passenden Größen für Bettwäsche.
Da Wasserbetten aufgrund ihrer Konstruktion größer sind, werden meistens Betttücher von 200 bis 240 cm Länge benötigt. Für Doppelbetten wird meistens nur eines, anstatt zwei Laken aufgespannt, und aufgrund dessen sind hierbei Breiten bis 200 cm die Regel. Bettwäsche besteht jedoch auch aus den Überzügen. Mit einer Breite von 135 cm und einer Länge von 200 cm ist der Standardüberzug erhältlich. Inzwischen hat die Herstellerindustrie auch auf größer geratene Menschen reagiert, welche nicht minder in den Genuss des verwöhnten Schlafes kommen möchten, so dass für sie Bettbezüge in den Maßen 155 cm x 220 cm erhältlich sind. Um das ganze dekorativ abzurunden, da wir im Zeitalter der Deko überall leben, und von diesem Virus inzwischen auch die Bettwäsche befallen ist, kann, wer es besonders elegant möchte, Kuvertbezüge erstehen, welche zum Einschließen dekorativer Elemente dienen.
Insbesondere in der Schweiz stehen unzählige Formate für Bettdecken und Matratzen zur Verfügung. Ort wird als „nordische Bettwäsche“ der Bettbezug mit einer eingezogenen Decke im Gegensatz zu der zum Beispiel in Frankreich üblicherweise verwendeten Methode, den Schlaf gleich zwischen zwei Bettlaken zu verbringen. Über diese wird dann die Bettdecke gespannt und an Seitenenden und Fußenden unter die Bettauflage geführt. Andere Länder, andere Sitten, und dieses trifft auch auf Bettwäsche zu. Ganz anders gestalten die Briten ihre Betten, mit viel Liebe zum Detail, hohen Ansprüchen an Ästhetik aber auch die althergebrachte Gemütlichkeit.
Zur Bettwäsche gehören auch die so genannten Stecklaken. Ein Stecklagen ist eine saugfähige Krankenunterlage, welche glatt aufliegt. Die Zwischenschicht ist nur in dem Mittelteil des Betts vorhanden und soll zum einen Matratze und Lagen vor Verunreinigungen schützen und zum anderen soll der Wechsel leichter sein, insbesondere dann, wenn es der kranken Person nicht möglich ist, das Bett hierfür zu verlassen. In Krankenhäusern wurden Stecklaken ersetzt durch Einweg-Krankenunterlagen, welche im Hüftbereich verwendet werden und unter anderem aus Zellstoff bestehen.
Auffällig ist, dass selbst viele Krankenhäuser die doch eher kalt wirkende uni weiße Bettwäsche abgeschafft und durch farbige Bettwäsche ersetzt haben. Dieses wirkt tatsächlich gleich viel freundlicher und die kalte Krankenhausatmosphäre wird dank dieser Bettwäsche schon um einiges gemildert. Die Tagesdecke als Bestandteil der Bettwäsche ist meist eine Decke mit einem besonders schönen Design und besteht aus speziellem Material. Sie wird verwendet, um das Bett tagsüber abzudecken. Auch ein leichter Teppich kann die Funktion einer Tagesdecke übernehmen und betont somit die Wohnlichkeit des Schlafraumes. Selbstverständlich wird dieser zum Schlafen wieder entfernt.