Ein Hochbett lässt sich zwar selber bauen und damit ein nicht unerhebliches Maß an Kosten einsparen. Allerdings sollten die Handwerker über ausreichend Geduld sowie Erfahrung verfügen im Umgang mit Holz, da der Bau eines Hochbettes nicht unbedingt eine Aufgabe für Anfänger ist. Nicht nur aus Platzgründen ist der Bau eines Hochbettes sinnvoll, sondern auch, weil diese gerade bei Kindern sehr gefragt und belieb sind. Der Handwerker sollte beim Bau eines Hochbettes aus Holz unbedingt auf einen Schutz vor Holzwürmern achten.
Zum Bau eines Hochbettes wird allzu viel nicht benötigt. Ein Standard-Hochbett besteht aus vier Pfeilern, etwa vier breiten Brettern, welche das abschließende Geländer bilden und ca. 15 Latten, welche zum Lattenrost gebaut werden. Neben mehreren kleinen Kanthölzern, welche als Stufen dienen, werden vier bis acht Winkelstücke benötigt, etwa 16 Dübel sowie ca. 50 Schrauben mit einem Durchmesser von 40 Millimetern. Zudem werden als Werkzeuge Tischkreissäge, Schraubendreher, Schutzbrille und ein Akkuschrauber benötigt.
Jedes im Eigenbau hergestellte Hochbett ist ein absolutes Unikat. Je nach den Gegebenheiten des Raumes können auch Spezialanfertigungen erforderlich sein. Besonders im Internet finden sich viele Bauanleitungen mit wertvollen Handwerkertipps für Hochbetten. Insgesamt sollte jedoch unbedingt auf ausreichend Stabilität geachtet werden, welche nicht ohne weiteres zu erreichen ist.
Die auf den Anleitungen angegebenen Längenangaben richten sich nach den jeweils individuell erforderlichen Maßen, wobei das Grundmaß meistens 140 x 200 cm beträgt. Hochbetten für Kinder sind entsprechend kleiner. Wer nicht über ausreichend Erfahrung oder Geduld verfügt oder sich unsicher ist im Hinblick auf die Stabilität des Hochbettes, sollte vor allem aus Sicherheitsgründen lieber auf das selber Bauen verzichten und ein fertiges Hochbett im Fachhandel erwerben.